Bericht von der Welt Kult Tour 2012

Die 125 Km Strecke
Nachdem uns Mario mit den Schilderungen seiner Teilnahme an der Welt Kult Tour vor zwei Jahren den Mund wässrig gemacht hat, haben wir uns entschlossen dieses Jahr gemeinsam dort teil zu nehmen.

Zu 8. starteten wir am Samstag kurz nach Mittag in Kufstein, Mario war bereits von Oberösterreich kommend direkt nach Regensburg gefahren. Am Irschenberg hatten Elli und Peter dann leider ein Problem mit dem Auto so daß Manuel und sein Rad auf die beiden anderen Fahrzeuge verteilt werden mussten. Um’s Auto von Elli und Peter kümmerte sich dann erst mal der Pannendienst – dazu später mehr.

Nach einem kurzen Stau und dessen Umfahrung sind wir um kurz vor 17 Uhr in Regensburg beim Hotel angekommen, mit dem Versuch unsere Räder mit auf’s Zimmer zu nehmen sind wir am Personal vom Etap Hotel gescheitert – Mario war schneller und hatte seines schon dort deponiert. Unsere Räder mussten notgedrungen im Auto übernachten.

Anschließend ging es erst Mal zum Start die Startnummern ausfassen und dann schnell in die Altstadt auf eine Bierprobe und eine Runde anständiges Abendessen – im Regensburger Weissbräuhaus – sehr lecker!!

ausgiebiges Frühstück
Inzwischen hatten wir die Nachricht erhalten dass Elli und Peter nicht mehr kommen, da das Auto nicht schnell repariert werden konnte. Wenig später dann die Nachricht dass sie doch kommen, wenn auch etwas langsamer – aber irgendwie klappts! 🙂

Wir haben uns dann wieder zum Startgelände begeben und gemeinsam mit dem Vorstand Peter und den anderen anwesenden Mitgliedern vom Bike Team Regensburg ein, zwei Bier getrunken.
Nachdem die Feuerwehr die Nachtwache übernommen hat, sind dann auch wir in Richtung Hotel aufgebrochen um dort auf Elli und Peter zu treffen – Nachtruhe so gegen 01:00 Uhr.

Früh morgens um 6:15 Uhr ging’s dann schon zum Startgelände, Räder auspacken, Frühstücken – leichte Kommunikationsprobleme beim Aufbruch, aber alle haben hingefunden.

Das Frühstücksbuffet konnte sich wirklich sehen lassen, da müsste man eigentlich den Start auf 10 Uhr verlegen damit man zum einen all die guten Sachen ausprobieren kann und zum anderen nicht mit überfülltem Magen starten muss!

Der Start erfolgte um 07:30 nach einer tollen Cheerleader Vorstellung, die der frühstückende Teil leider versäumt hat. Mit vollem Magen ging’s bei fröstelnden Temperaturen auf die ersten Kilometer.

Höhenprofil WKT 2012
Die ersten 30 Kilometer der Strecke fahren sich locker und flott, da wird man noch nicht richtig warm – bei Kilometer 30 kommt dann allerdings der erste Anstieg der es in sich hat, wer da oben an kommt und noch zu kalt hat, der hat ordentlich was falsch gemacht oder einen Elektromotor. 😉

Nach einer flotten Abfahrt folgte dann schon kurze Zeit später der lustige Zwangsstop vor der Fährüberfahrt, bei dem man sich nett mit anderen Teilnehmern austauschen und somit die Zeit bis zur Überfahrt zur ersten Labe gut überbrücken kann. Dort wird man dann mit allerlei Köstlichkeiten gut versorgt und hier gibts auch einen Gepäckrücktransport zum Zielgelände – wer wärmende Kleidung los werden will kann sie hier abgeben und am Ziel wieder entgegennehmen, eine wirklich super Idee!

Frisch gestärkt geht es dann weiter, es folgten zwei leichte Steigungen von denen sich die Zweite über ca. 10 Kilometer zieht aber richtig flott fahren lässt. Anschließend folgten noch zwei recht knackige Steigungen wobei bei der Zweiten auf halber Höhe die zweite Labestation eingerichtet war, dort haben wir dann wieder alle zusammengewartet.

Fast alle vereint…
Gestärkt und mit gefüllten Trinkflaschen fuhren wir dann wieder weiter, auf der kommenden Abfahrt und einer weiteren knackigen Steigung verstreute sich unsere Gruppe dann ein wenig, fand an der dritten und letzten Labestation dann aber wieder zusammen. Dort genossen wir das sehr gute Weißbier (natürlich alkoholfrei) und die leckeren Snacks um nach einer längeren Pause in Richtung Ziel los zu starten.

Auf den letzten 30 Kilometern zersplitterte unsere Gruppe dann ein wenig, dank Pinkelpause und Aufholjagd konnten wir (Sibille und Manfred) dann aber bis zum Ziel noch kurz mit allen aus unserer Gruppe radeln – Peter kam uns dann noch aus dem Ziel entgegen.

Mario und Manfred haben an der letzten Steigung 15 Kilometer vor dem Ziel dann noch Marion und Sibille beim Überwinden der Steigung durch leichtes Anschieben geholfen, neidvolles Seufzen anderer Teilnehmer inklusive.

gemütliche Pause an der letzten Labe
Nach gut 4:40 Fahrzeit und mindestens zwei Stunden Labe-Pausen sind wir nach und nach im Ziel angekommen und haben uns dann vor der Heimfahrt noch ein wenig bei leckerer Speis und Trank erholt. Abends haben wir uns dann noch im Acqua Azzurra getroffen und so den Tag ausklingen lassen.

Unser Fazit zur Welt Kult Tour 2012:
Tolle Veranstaltung, perfekt organisiert, kein Stress, jede Menge Spaß, super Verpflegung, wunderschöne verkehrsarme Straßen und auf jeden Fall ein Fixtermin für 2013!

Wir danken dem Bike Team Regensburg und allen Helfern für die tolle Welt Kult Tour 2012 und freuen uns jetzt schon auf 2013 🙂

Bilder sind wie immer in der Galerie zu finden.

Hagmann Hubert

Hallo Welt Kult-Radler!
Hallo Manfred!
Da hattet ihr wohl eine Erlebnistour in Regensburg.Die Vereinsfarben waren ganz gut vertreten.Anhand deiner umfangreichen Informationen wars ne tolle Tour.Hätte mir sicher auch gefallen.Wichtig ist aber daß alle gesund bzw.unfallfrei zurückgekommen sind.Weiterhin viel Spaß beim Radeln und ein Rad Heil,wünscht allen Hubert

Manfred Larcher

Hallo Hubert,

wir haben seit der Tour auch wieder zwei neue Vereinsmitglieder – Peter und Marion aus Jenbach! 🙂
Also beim nächsten Mal sind wir dann farblich noch besser vertreten, nächtes Jahr bietet sich dann wieder die Gelegenheit mit zu fahren.

In Sachen Unfallfrei und gesund muss man den Veranstaltern wirklich ein Lob aussprechen, da geht es total relaxt zur Sache – da hat wirklich kein Teilnehmer stress und jeder nimmt auf den anderen Rücksicht! Auf der Strecke verteilen sich die Teilnehmer so gut dass man immer in kleinen Gruppen unterwegs ist es so auch zu keinen brenzligen Situationen kommt.

An der Organisation der Anreise, des Hotels und dem Alternativprogramm kann man durchaus noch arbeiten, aber ich denke das kriegen wir auch noch alles geregelt 🙂

Schöne Grüße
Manfred

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