Rennbericht vom Fr 07.08. u. Sa 08.08.2026
Aufgrund der tollen Erfahrungen im letzten Jahr 2025 mussten wir natürlich auch heuer wieder in Ischgl an den Start gehen. Waren wir im vergangenen Jahr noch mit vier Teilnehmern vertreten, konnten wir dieses Mal bereits mit sechs Startern um die begehrten Punkte kämpfen.
Die Strecke war uns vom Vorjahr bereits bestens bekannt. Direkt nach dem Start ging es durch eine schnelle Kurve über eine Rampe hinauf auf eine Wiese. Anschließend folgte bereits die erste Rampe hinauf zum Persuttweg. Je nach Altersklasse mussten im weiteren Streckenverlauf zusätzliche Rampen bewältigt werden.
Die Streckenlänge variierte je nach Altersklasse zwischen 430 Metern in der U7 und rund einem Kilometer in der U17. Pro Runde waren etwa 20 Höhenmeter zu bewältigen.
Rundenanzahl: U7 – 1 Runde, U9 – 2 Runden, U11 – 4 Runden, U13 – 7 Runden, U15/U17 – 12 Runden
Aus Ebbser Sicht, endete das Rennen höchst erfolgreich -> Hier die Ergebnisse:
| Jakob Ritzer | U17m | 1.Platz |
| Theresa Stöger | U15w | 2.Platz |
| Leonhard Ritzer | U17m | 2.Platz |
| Notburga Ritzer | U15w | 4.Platz |
| Konrad Chwalla | U7m | 6.Platz |
| Bernhard Chwalla | U11m | 8.Platz |
| Andreas Stöger | U11m | 16.Platz |
Ergebnisse gibts hier: Ischgl XCC 2026_Penetek_Timing
Gratualtion an das starke Team.

Am darauffolgenden Tag fand das eigentliche Highlight dieses Events statt, der Marathon in 3 nennenswerten Kategorien:
- EXTREME: 83,5 km | 3.360 Hm
- HARD: 65,5 km | 2.620 Hm
- MEDIUM: 53,5 km | 1.960 Hm
Davon startete ich (Stefan) auf der Medium-Distanz. Um 08:00 Uhr ging es aus Startblock F (Gesamt 500Starter) los in Richtung Galtür. Nachdem der Vortag etwas regnerisch gewesen war, starteten wir – Gott sei Dank – bei deutlich kühleren und damit angenehmen Temperaturen.
Auf den ersten Kilometern und Anstiegen Richtung Galtür konnte ich bereits einige Plätze gutmachen. Anschließend ging es rasant zurück Richtung Ischgl, bevor sich das Tempo auf ganz natürliche Weise wieder reduzierte: Der lange Anstieg hinauf zur Idalp stand bevor.
Diesen hatte ich mir ehrlich gesagt etwas leichter vorgestellt. Ziemlich am letzten Zacken erreichte ich schließlich die erste Abfahrt hinunter zum Höllboden. Danach folgte gleich der nächste, noch steilere Anstieg in Richtung Höllkarbahn. Die 15–20 % Steigung auf der steinigen Straße gingen ordentlich in die Beine – die Kräfte waren nun wirklich am Ende.
Über den geshapten Höllkar-Trail ging es anschließend wieder bergab. Mit Krämpfen in den Beinen war zu Beginn selbst eine saubere Grundposition auf dem Bike schwierig. Rund 1.000 Höhenmeter ging es nun am Stück hinunter ins Tal: zuerst über den Trail, danach abwechselnd über Schotter und Asphalt, dazwischen immer wieder kurze Wurzelpassagen.
Zum Abschluss führte die Strecke über den Schotterweg zur Pardatschgratbahn, durch den Dorftunnel und schließlich zurück nach Ischgl ins Ziel.
Nach 3 Stunden und 31 Minuten war es geschafft – am Ende bedeutete das einen guten 29. Platz.











